Hallo liebe Blog-Besucher, hier gibt´s in unregelmäßigen Abständen News, z.B. von aktuellen Reise-Abenteuern.

Japan Winter Wildlife

March 03, 2018  •  Kommentar schreiben

Ein lang gehegter Wunsch wurde nun wahr, ich hatte die Gelegenheit, ins winterliche Japan zu einer Fototour zu reisen. Zwar kannte ich die Motive, die mich erwarteten in etwa, doch hatte ich nur recht unklare Vorstellungen, wie genau sich Japan "anfühlt". Sehr gespannt trat ich also meine Reise an, um zu Beginn einige Tage in Tokio zu verbringen, dann zu den Snow Monkeys nach Nagano und schließlich für zwei Wochen nach Hokkaido zu reisen, um die Reise dann wiederum mit einem Aufenthalt in Tokio zu beenden.

Und um das Ergebnis vorwegzunehmen: Ich war und bin immer noch sehr beeindruckt von den vielfältigen Impressionen und Erlebnissen. Auch wenn die Kultur des Landes sehr verschieden von der deutschen/mitteleuropäischen ist, habe ich mich nie wirklich fremd gefühlt. Die Japaner sind ausgesprochen freundlich und höflich und sind trotz aller sprachlichen Barrieren sehr um den Gast bemüht. 

Besonders fasziniert hat mich die Unterschiedlichkeit der Millionenmetropole Tokio und des sehr ländlichen Hokkaidos. Tokio als manchmal verrückt wirkende Stadt mit seinen schrillen Stadtteilen und Bewohnern steht da in krassem Gegensatz zum Leben auf dem Lande und der wunderbaren Natur. 

Der Nordosten Hokkaidos ist für Tier-(insbesondere Vogel-) Fotografen ein besonderes Ziel. Mandschurenkraniche, Singschwäne, Seeadler, Eulen, diverse Seevögel und Füchse bieten vielfältige Motive, die besonders durch die winterlichen Bedingungen mit Schnee und Eis besonders gut zur Geltung kommen. Für den Fotografen bedeutet dies Temperaturen im Minusbereich, in meinem Falle des Öfteren zwischen -15 und -20°C. Aber wie heißt es immer: Nur die Harten kommen in den Garten.

Aller Aufwand und alle Widrigkeiten haben sich dennoch gelohnt. Ich hatte riesiges Glück mit den Wetterbedingungen, die Voraussetzung für einige spezielle Motive sind. Die Ergebnisse sind nun in den Galerien "Tokio" und "Japan Winter Wildlife" zu besichtigen. 

Arigato gozaimasu Japan!


Namibia - ein Farbrausch

November 16, 2017  •  Kommentar schreiben

Nach unserem ersten Namibia-Besuch in 1999 sind uns viele Bilder von den Farben und Formen der namibischen Landschaft im Kopf hängengeblieben. Es hat uns damals so beeindruckt, dass wir seinerzeit beschlossen, irgendwann in dieses Land zurückzukehren und nun, nach 18 Jahren, war es endlich soweit. Mit großer Vorfreude auf das Land und die zu erwartende Sonne und Wärme machten wir uns also auf den Weg und waren gespannt, ob sich unsere Erinnerungen wiederfinden ließen.

Bewusst hatten wir bis auf zwei Stationen Regionen gewählt, die wir noch nicht besucht hatten, auf die wir aber sehr neugierig waren. So führte unsere Tour von Windhuk über das Erongo-Gebirge ins Damaraland und das Kaokoveld bis zum Kunene an die angolanische Grenze und von dort zurück über den Grootberg und Swakopmund an einen Ort, der uns 1999 in seinen Bann gezogen hatte: das Namib Rand Reserve und dort insbesondere die Wolvedans Lodge.

Und um es kurz zu machen: unsere Erinnerungen (und Erwartungen) wurden sicherlich in vielerlei Hinsicht übertroffen. Wir erlebten wunderbare, faszinierende Landschaften mit intensiven Farben und fesselnden Lichtsituationen. Wir kämpften uns auf teils abenteuerlichen Pads durch menschenleere Regionen, die einen vielleicht gerade deshalb aufzusaugen schienen. Wir erlebten die ersten heftigen Gewitter als Vorboten der Regenzeit, auf die alle Namibier sehnlichst warten und wir lernten viele herzliche Gastgeber und Guides kennen.

Auch wenn bei unserer Reise die Fotografie nicht im Vordergrund stand, so sind denke ich dennoch einig schöne Foto entstanden, die ich nun in die Galerie "Namibia" hochgeladen habe.

Vielleicht bekommt dabei ja der ein oder andere Geschmack auf das Land. Für uns jedenfalls wird das sicherlich nicht die letzte Namibiareise gewesen sein - und man muss ja nicht wieder 18 Jahre vergehen lassen...


Namibia ruft

October 26, 2017  •  Kommentar schreiben

So, lange war´s still in meinem Blog, was nicht heißen soll, dass nichts passiert ist. Aber nicht immer hat man Zeit und Muße als Hobby-Fotograf.

Nun geht es aber wieder los, und zwar direkt heute nach Namibia. Ich bin gespannt, was sich verändert hat seit unserem ersten Namibia-Aufenthalt in 1999!

Es geht in den Nordwesten, Kaokofeld und Damaraland, bis an den Kunene und die Skeleton Coast. Als besonderes Schluss-Highlight haben wir uns eine Lodge in der Namib-Naukluft-Region ausgesucht, von der wir damals schwer beeindruckt waren und von der noch viele Bilder im Kopf herumschwirren.

Namibia, wir kommen!


Botswana und Simbabwe

April 06, 2017  •  Kommentar schreiben

Wer schon mal im südlichen Afrika war, der weiß, mit welch intensiven Eindrücken man üblicherweise von dort zurückkehrt. Auch mich hat schon länger der "bug", der Afrika-Virus, befallen und auch diese Reise war wieder ein absolutes Erlebnis!

Eigentlich war eine Wüsten-Safari in die Central Kalahari, Makgadigadi und die Nxai-Pan in Botswana geplant, mit einigen abschließenden Tagen im Hwange-Nationalpark in Simbabwe. Wenn ich eigentlich sage, so fand die Safari statt, allerdings sahen die Wüstenlandschaften ganz anders als erwartet aus. Die diesjährige Regenzeit hatte nämlich so viel Wasser wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr gebracht, was eine üppige Vegetation zur Folge hatte. Hohe Gräser, grüne Büsche und Bäume und Blüten ergaben somit ein ungewohntes aber auch fantastisches Bild. Dazu wunderbares Licht am Morgen und Abend, da schlägt das Fotografen-Herz höher...

Aber nicht nur die Landschaften sondern auch die Menschen, die mir auf der Reise begegnet sind, haben mich wieder begeistert. Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell und herzlich man ins Gespräch kommt und wie viel man über die persönlichen und sozialen Aspekte der Gastgeber erfährt. Da erscheint dann so manches heimische Problem doch recht trivial. 

Nachhaltiger Tourismus ist für die bereisten Regionen mittlerweile ein zentrales Thema, das gerade in wirtschaftlicher Hinsicht und im Kampf gegen Wilderei für diese Länder von größter Bedeutung ist. Für meinen Teil kann ich da nur sagen, dass ich sicherlich nicht das letzte Mal dort gewesen bin.

Ein paar lange Abende und Flüge haben mir schon unterwegs die Möglichkeit gegeben, die fotografischen Ergebnisse zu sichten und zusammenzustellen, so dass ich nun schon mal eine Auswahl in einer Galerie hochgeladen habe.

Viel Spaß bei der virtuellen Reise, wie immer freue ich mich über Eure Rückmeldungen!


Island - Rückblick

March 18, 2017  •  Kommentar schreiben

Die Island-Foto-Tour ist vorbei und es bleiben viele unvergessliche Eindrücke. Die Insel ist einzigartig in ihren Landschaften und entführt in eine andere Welt. Karge, wüstenähnliche Lava-Felder, die von Moos überwachsen und zur Zeit zum Teil mit Schnee bedeckt sind, steil, aus dem Nichts aufragende Berge, Wasserfälle, endlose und spektakuläre Küsten und und und. Dazu kommen die sich permanent ändernden Witterung- und Lichtverhältnisse, die es für die Fotografie so abwechslungsreich aber auch herausfordernd machen.

Ich hatte das Glück, während meiner Reise lediglich einen stürmischen Tag zu erleben, der aber eine Ahnung davon vermittelte, wie hart es ist, auf der Insel zu leben und sich der Natur zu erwehren. Doch auch hier zeigen sich die Veränderungen, die man von vielen Orten der Welt kennt. Der Februar wie der gesamte Winter waren auf Island vergleichsweise mild mit wenig Schnee, Temperaturen über Null Grad und viel Regen. Der Tourismus hat sich auf der Insel fast explosionsartig vergrößert. Innerhalb der letzten drei Jahre haben sich die Besucherzahlen von 500.000 auf über 1,5 Millionen pro Jahr verdreifacht. Man merkt dabei, dass Island hier bereits an Grenzen stößt, denn die Infrastruktur, insbesondere Hotels, ist dafür nicht ausreichend. An den touristischen Hotspots trifft man immer wieder auf größere Busgruppen, vorzugsweise aus China/Asien und den USA, was zumindest mich dann meist zur Fluchtreaktion veranlasst.

Am Jökulsalorn, von dem aus ich an einer geführten Eishöhlen-Tour teilnahm, berichtete der Guide, dass sich die Anbieter solcher Touren in den letzten drei Jahren von 2 auf 14 vervielfacht haben (mit entsprechenden Teilnehmerzahlen)....

Island ist ein Fotografen-Magnet, d.h. man sollte damit rechnen, an entsprechend attraktiven Locations im Wettbewerb um gute Plätze zu stehen.

Es ändert sich derzeit viel, auch was die Möglichkeiten des Campens anbetrifft. Wer daran interessiert ist, sollte sich dazu nochmal näher informieren. Daneben ist Island zumindest für Euro-Touristen derzeit vermutlich eine der teuersten Reise-Destinationen.

Ich denke, Island steht hier vor der großen Herausforderung, wie es seine Zukunft gestalten will. Die Natur ist wirklich einzigartig und absolut sehenswert. Soll sei so bleiben, so muss sicherlich über eine zielführende Entwicklung des Tourismus nachgedacht werden.

Ich persönlich werde noch lange an diese Reise denken, eine Fülle von Bilden haben sich in meinem Kopf abgespeichert, und ich werde sicherlich nochmal nach Island reisen, denn es gibt noch viel zu sehen und viele Regionen, die noch nicht vom Massentourismus erfasst wurden.

Aber jetzt geht es erstmal nach Botswana uns Simbabwe. Davon in Kürze mehr!

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